Berufsfeld Umweltbildung

Hallo ihr Lieben,

in diesem Blogbeitrag hier habe ich schon einmal das weite Feld der Umweltbildung erwähnt. Ich muss zugeben während meines Studiums und auch danach war ich immer der Meinung, dass dieses Feld niemals, niemals, niemals etwas für mich ist.

Tja und nun überlege ich, ob ich nicht eine Zusatzausbildung mache, damit ich mich in diesem Feld profilieren kann. 🙂

Aber erst mal, was versteht man eigentlich unter Umweltbildung?

Umweltbildung ist ein weites Feld und beschäftigt sich, wie der Name bereits sagt, mit Bildungsangeboten rund um unsere grüne Umwelt. Dabei gibt es Angebote querbeet durch alle Bereiche der Nachhaltigkeit und Ökologie. Dabei wird Umweltbildung sowohl in Museen, als auch in Schulen angeboten. Es gibt Print- oder Multimediaangebote, Lehrpfade oder spezielle Tage an Schulen oder Einrichtungen.

Sehr oft, wird mit der Umweltbildung aber auch die Führungen von Gruppen (Kindern, Jugendlichen , Erwachsenen, ganzen Schulklassen oder Einzelpersonen) durch die Natur verstanden. Während dieser Führungen lernen die Teilnehmer einen bestimmten (oder auch mehrere – je nach Thema der Führung) Aspekt der Natur näher kennen. So gibt es garantiert auch in eurer Nähe ein Biosphärenreservat, Naturpark, Naturschutzgebiet oder Nationalpark in den Führungen angeboten werden. Sei es zu Fledermäusen, dem Wattenmeer, Orchideen, essbaren Kräutern oder Ähnlichem.

Ziel dieser Führungen ist es immer, mit Spaß dem Teilnehmer ein bisschen mehr Naturbewusstsein und Naturwissen zu vermitteln.

Diese Führungen sind so beliebt, dass man sich in diesem Bereich auch zum ZNLF ausbilden lassen kann – zum Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer. Die Ausbildung dazu erfolgt über mehrere Module bundeseinheitlich, ist jedoch für jedes Bundesland speziell, denn als ZNLF muss man sich vor allem mit „seiner“ Region gut auskennen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich beim BANU informieren oder aber ihr sucht mit Hilfe einer bekannten Suchmaschine einfach nach Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer + euer Bundesland. Ihr werdet sehen, dass ihr sehr viele Ergebnisse dazu erhaltet.

Pressebild Langer Tag der StadtNatur 2014

Genau diese Weiterbildung interessiert mich momentan sehr. Die meisten ZNLFs sind freiberuflich tätig. Aber es gibt auch Anstellungsmöglichkeiten. So finden sich in unseren Nationalparks „Naturwächter“ oder auch Ranger (ja, diesen Beruf gibt es nicht nur in Amerika), die sich um die Schutzgebietsbetreuung kümmern und auch Aufgaben der Umweltbildung übernehmen. Hier ist ein exzellentes Wissen über Flora und Fauna des anvertrauten Gebietes natürlich ein muss. Eine zusätzliche Zertifizierung als NLF ist daher sehr gern gesehen.

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Ich habe vor in den nächsten Wochen noch ein wenig tiefer in diesen Themenbereich einzutauchen. Wenn ihr also Fragen habt oder gerne mehr über die Arbeit als ZNLF erfahren wollt, dann schreibt mir einfach, dann würde ich diese Punkte in meine Recherche mit aufnehmen.

Ich freu mich auf eure Rückmeldung

Bis Bald!

Euer

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