Just Thoughts

 

Dunkelheit und Stille in meinem Herzen, obwohl es lachen, jubilieren und sich freuen sollte. Tausend Meinungen, die doch nur Schwarz oder Weiß vertreten. Liebe es! Lass es! Und irgendwo mittendrin. Ich. Einfach nur auf der Suche nach mir, nach Sinn, Glück und ein bisschen Verstand. Irgendwo zwischen Optimierungswahn, Faulenzerei, Wunsch und Realität.
Ich schwebe im Nichts, obwohl ich schon längst gesichert bin, obwohl ich schon längst mit beiden Beinen angekommen bin. Oben. Oder doch ganz unten?

Wer bin ich? Was bin ich? Und tausend Meinungen dazu. Nur meine eigene Stimme, die starrt sprachlos und staunend in die Welt, sehnt sich nach der einen Stimme, die mich beschreibt, die mir sagt, wer ich bin. Was ich bin. 

Sollte ich nicht schon längst hören können. Mich hören können? Meine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse verstehen? Stattdessen Dunkelheit. Und darin Millionen Sterne, die mir alle etwas anderes sagen.

„Ich bin Generation Y. Ich muss so sein!“ „Du musst lieben, was du tust!“ „Ohne Auslandserfahrung, erlebst du nichts!“ „Eigentlich ist alles egal!“ Millionen von Meinungen, Stimmen, Gedanken- sie verschwimmen zu einem Klangteppich. Und was sage ich? Wie kann ich diese einzige kleine, winzige Stimme hören?

Wie finde ich mich? Wie finde ich zu mir? Durch die Unendlichkeit des Medienkonsums, der mich schon längst abgestempelt hat. Durch die Erwartungen der Gesellschaft, meiner Familie, meiner Freunde, die alle nur das Beste für mich wollen.

Doch was ist am Ende das Beste für mich? Die Antwort ist jedes Mal gleich: „Das weißt nur du selbst. Das musst du selbst herausfinden!“ Und ich habe wirklich gedacht, ich habe die Antwort gefunden. Aber nun bin ich hier mit der Dunkelheit und Stille im Herzen, obwohl es doch eigentlich lachen, jubilieren und sich freuen sollte.

Jeden Tag die gleichen Gedanken. In einem ewigen Kreislauf gefangen. Von „War das alles?“ zu „Sei nicht so verdammt undankbar! Du hast unglaubliches Glück!“ Mehrmals am Tag das gleiche Spiel, während ich gewissenhaft meine Aufgaben erledige. „Wenn du nur fleißig bist, wird alles gut!“ höre ich mich selbst denken, als könnte ich mir selbst Mut zureden. Wenn ich nur lang genug darüber rede, dann passiert es auch, richtig? Und trotzdem senkt sich jedes Mal dieses lähmende Gefühl über mich. Diese Dunkelheit und Stille in meinem Herzen, obwohl es lachen, jubilieren und sich freuen sollte.

Ob dieses Rad irgendwann aufhört sich zu drehen? 

Euer
Blogunterschrift

 

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