Und was kommt nach dem Studium?

Ihr überlegt Landschaftsarchitektur zu studieren und fragt euch, was nach dem Studium kommt?

Oder seid ihr in den letzten Zügen und fragt euch, wie es nun weiter geht?

Das schöne an Landschaftsarchitektur ist die Vielseitigkeit. Ihr werdet in einer Breite und Tiefe ausgebildet und über so viele Disziplinen hinweg, wie es nur wenige Studiengänge leisten können.

Idealerweise findet ihr dabei schon während des Studiums eure Nische:

  • Interessiert ihr euch für alten Gärten, Schlossanlagen oder Barockgärten? Wollt hier verwahrlosten alten Gärten wieder zu neuem Glanz verhelfen? Dann seid ihr in der Gartendenkmalpflege genau richtig. Oftmals ist es hier so, dass im Anschluss an das Studium ein Volontariat folgt, dass euch noch einmal speziell auf den Bereich in der Gartendenkmalpflege vorbereitet.

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    Schlossgarten Dachau ( ©Wikimedia Commons/Rufus46)
  • Ihr wollt lieber praktisch arbeiten? Dann ist vielleicht der Landschaftsbau für euch genau das Richtige. Idealerweise steigt ihr in einer unteren Führungsposition in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb ein.
  • Zeichnen, Entwerfen und Gärten von klein bis groß sind eure große Leidenschaft, dann seid ihr in der Freiraumplanung gut aufgehoben. Hier werdet ihr zu Beginn wahrscheinlich eine Einstiegsposition in einem Planungsbüro erhalten.

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    Planung Haus Feinhals in Marienburg (© Wikimedia Commons)
  • Interessiert ihr euch dagegen mehr für die offene Landschaft, Artenschutz, Schutzgebiete und Botanik dann könnt ihr euch in der Landschaftsplanung wiederfinden. Auch hier sind Planungsbüros sowie kleine und größere Ingenieurbüros aber auch Behörden eure erste Anlaufstelle nach dem Studium

Nicht immer ist es aber so, dass man sich mit den 4 Hauptrichtungen der Landschaftsarchitektur anfreunden kann. Das Studium war zwar schön, aber nun in ein Planungsbüro zu gehen – das kommt für euch nicht in Frage? Dann habe ich hier noch einige weitere Ideen für euch:

  • Projektmanagement allgemein
  • 3D Entwerfen/ 3D Design
  • Produktdesign
  • Lichtdesign
  • Stadtplanung
  • Raumplanung
  • Journalismus (Beispielsweise beim Eugen-Ulmer-Verlag oder bei Callwey)
  • Mediator für Umweltfragen (beispielsweise in der Windparkplanung)
  • Flächenaquisiteur (beispielsweise in der Windparkplanung)
  • Veranstaltungsmanagement (Gestalten, Designen und Planen können wir schließlich)
  • Consulting/Vermittlung
  • Mediengestalter
  • Ranger
  • Umweltbildung
  • Reiseführung
  • Gartencenterleitung

Das waren nur einige wenige Beispiele für alternative Karrieremöglichkeiten nach dem Studium der Landschaftsarchitektur, aber es wird gut deutlich, dass ein Studium der Landschaftsarchitektur euch zu so viel mehr befähigt als nur der Gartenplanung. Welchen Karriereweg habt ihr eingeschlagen? Welche Ideen für alternative Wege habt ihr noch?

Ich freue mich, von euch zu hören.

Euer

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