Jobmesse-Guide

Es gibt unzählige, oftmals mit einem bestimmten Thema – Jobmessen.

Wer sich in seinem letzten Studienjahr befindet oder sich einfach einmal orientieren möchte, für den bieten Jobmessen eine hervorragende Gelegenheit, um mit den Personalern der Wunschfirma ins Gespräch zu kommen, um in ungezwungener Atmosphäre mehr über das Unternehmen und Einstiegsmöglichkeiten zu erfahren, vielleicht sogar, um schon einmal ein wenig das Vorstellungsgespräch zu üben. Oder um einfach eine Menge Kulis, Blöcke und andere Freebies abzustauben.

Insgesamt sind Jobmessen, Firmenkontaktmessen oder auch Fachmessen eine sehr gute Plattform.

Allerdings muss ich sagen, Landschaftsplaner und noch mehr Freiraumplaner, haben es schwer. Tatsächlich kenne ich keine Messe, die sich speziell dieser Fachrichtung widmet. Hier bieten sich fachspezifische Tagungen meist besser an. Aber – mit Geduld und Recherche und ein wenig Glück findet man auf jeder Messe ein oder vielleicht zwei Aussteller, die in diesem Fachbereich etwas anbieten. Und wenn es dann tatsächlich in Richtung des ersten Jobs, einer Werkstudententätigkeit , eines Praktikums oder einer Masterarbeit geht, dann sollte man sich auf seinen Besuch auch angemessen vorbereiten:

  1. Vorbereitung

    Die meisten Messen haben eine Homepage, auf der du dich vorab informieren kannst, welche Aussteller auf der Messe sein werden. Dort kannst du dich in den meisten Fällen auch darüber informieren (besonders bei Jobmessen), welche Fachrichtungen gesucht werden und ob Jobs/ Abschlussarbeiten und/oder Praktika vergeben werden.

  2. Vorbereitung Part II

    Hast du dir die Unternehmen herausgesucht, die du gerne besuchen möchtest, dann geht es an deine Bewerbungsunterlagen. Solltest du tatsächlich einen Job, etc. ergattern wollen, sollten deine Unterlagen auf dem neusten Stand und griffbereit sein. Tatsächlich ist es aber nicht sinnvoll, eine vollständige Bewerbungsmappe pro Firma mitzuschleppen. Besser ist hier nur der Lebenslauf oder (mein persönlicher Favorit) ein Bewerbungsflyer. Er ist nicht groß, gut strukturiert und du hast etwas zur Hand, wenn der Personaler dich um deine Kontaktdaten bittet. Und seien wir ehrlich: Visitenkarten, als Student, sind etwas übertrieben.

  3. Vorbereitung Part III

    Je nachdem, was dein Ziel ist, solltest du dich entsprechend kleiden. Aber denke daran: Du bist auf einer Messe, es ist warm, es sind viele Leute da und du musst viel laufen. Ziehe also im Zweifelsfall lieber bequeme Schuhe an, anstatt den High Heels. Und wie bei allem gilt: Verkleide dich nicht. Wenn du nicht der Typ für Krawatte oder Businesskostüm bist, dann zieh es auch nicht für eine Jobmesse an. Du musst dich wohlfühlen, dann klappen auch die Gespräche besser.

  4. Anfahrt

    Plane deinen Anfahrtsweg sinnvoll. Es macht keinen Sinn, in Berlin eine Jobmesse besuchen zu wollen, wenn die Fahrt dorthin 5 Stunden dauert und du erst um 9 Uhr in den Zug steigst. Du willst schließlich auch Zeit für die einzelnen Gespräche haben und dir das Rahmenprogramm ansehen.

  5. Auf der Jobmesse I – Übersicht

    Wenn du angekommen bist, dann verschaffe dir erst mal einen Überblick. Wo steht welcher Aussteller, wo findet das Rahmenprogramm statt, etc. Meistens findest du eine Karte, einen Messekatalog oder Ähnliches am Eingang.

  6. Auf der Jobmesse II – Übung macht den Meister

    Du warst noch nie auf einer Jobmesse, bist nervös und hast keine Ahnung, wie du dein Wunschunternehmen ansprechen sollst? Keine Angst. Zum einen sind die Aussteller dort alle sehr freundlich und werden dich direkt fragen, ob dir geholfen werden kann und zum anderen gibt es einen kleinen Tipp, um sich warm zu machen:

    Such dir zunächst ein Übungsunternehmen.
    Gehe zu irgendjemanden, egal ob passen oder nicht, und fange einfach ein Gespräch an. Sag, dass du dir gerade einen Überblick verschaffst, und das Unternehmen dir ins Auge gefallen ist. Stell dich kurz vor und sage, was du studierst. Dann frag vielleicht nach Einstiegsmöglichkeiten. Und das reicht auch schon. Aber du siehst, es ist nicht kompliziert und alle sind freundlich. Nun heißt es – auf zum Wunscharbeitgeber!

  7. Auf der Jobmesse III – Hi, hier bin ich!
    Und nun heißt es durchatmen und los! Wenn du am Stand deines Wunschunternehmens stehst, sei nicht nervös. Erst mal geht es nur darum auszuloten, ob das Unternehmen tatsächlich etwas für dich ist, ob du dir ein richtiges Bild von dem Unternehmen gemacht hast und erst dann geht es um einen möglichen Einstieg. Also ganz ruhig.

    Wenn du dich gar nicht traust, oder gerade noch jemanden vor die am Stand steht, dann nimm dir einfach eine der ausliegenden Broschüren und sieh sie dir in Ruhe an. Vielleicht findest du dort schon einen Anknüpfungspunkt. Manche Unternehmen bauen witzige Statistiken in Ihre Firmenbroschüren ein, wie zum Beispiel, das 90% der Mitarbeiter joggen gehen. So findest du ganz schnell den Gesprächseinstieg.

    Oder du findest etwas über deinen Wunschbereich oder ein bestimmtes Projekt und kannst so den Mitarbeiter darauf ansprechen.

    Wenn der Einstieg gefunden ist, läuft der Rest von allein. Flechte am Anfang noch dein Studium mit ein, nenne deinen Namen und dann stell Fragen und höre zu.

    Ok, vielleicht solltest du nicht fragen: „ Und was werde ich verdienen?“ oder „Was machen Sie denn eigentlich?“ aber ansonsten… frag, was auch immer du wissen möchtest.

  8. Auf der Jobmesse IV – Und das sind meine Qualifikationen

    Irgendwann wird das Unternehmen auf Qualifikationen, Praktika oder Auslandsaufenthalte zu sprechen kommen. Das ist deine Chance. Jetzt kannst du deinen Flyer zücken und zeigen, was du schon alles gemacht hast und damit beeindrucken. Das zeigt, dass du dich vorbereitet hast und wie groß dein Interesse an der Firma ist. Sei jedoch nicht enttäuscht, wenn die Firmenvertreter deinen Flyer nicht annehmen. Viele möchten mittlerweile nur noch eine Bewerbung über ein Onlineformular, einfach auch, weil es sehr viel Zeit spart. Sei also nicht traurig, wenn du den Flyer wieder mitnimmst.

  9. Auf der Jobmesse V – Toll, Sie kennengelernt zu haben

    Irgendwann ist jedes gute Gespräch vorbei, und wenn hinter einem schon die nächsten 5 Leute warten, wird es langsam Zeit sich zu verabschieden. Bedanke dich für das Gespräch, frage am besten auch nach der Karte oder dem Namen deines Gesprächspartners und verspreche, in Kontakt zu bleiben. Und mach einen guten letzten Eindruck, denn der bleibt meistens im Gedächtnis.

  10. Nach der Jobmesse

    Mit einem großen Beutel voller Flyer und Infomaterial, der ein oder anderen Visitenkarte und einem hoffentlich guten Gefühl geht es schließlich wieder nach Hause. Dort heißt es aussortieren. Und im Anschluss heißt es Danke sagen! Schreib noch einmal alle Unternehmen an, mit denen ihr euch länger unterhalten habt und bei denen ihr euch einen Einstieg vorstellen könnt. Ruft euch noch einmal in Erinnerung und füllt vielleicht sogar die eine oder andere Initiativbewerbung aus.

Tja und dann heißt es warten! Ich wünsche euch für eure nächste Jobmesse und eure Bewerbungen ganz viel Erfolg!

Bis bald!

Euer

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